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  • Forderungen für EPU.

    leistbare soziale Absicherung

    Die optionale Arbeitslosenversicherung für Selbstständige mit Gewerbeschein ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Mit 1.1. 2009 gibt es erstmals die Möglichkeit einer freiwilligen Arbeitslosenversicherung für Selbstständige. Ein guter, erster Schritt in die richtige Richtung und ein Erfolg. Doch jetzt müssen weitere Schritte folgen. Die soziale Absicherung für UnternehmerInnen muss für ALLE leistbar sein. Dazu gehört, dass die freiwillige Arbeitslosenversicherung zu günstigeren Tarifen erwerbbar sein muss.  Dazu gehört aber auch die Abschaffung des Selbstbehalts von 20 Prozent in der GSVG-Krankenversicherung. 

    Zugang zu Krediten, leistbare Kredite


    Die aktuelle Wirtschaftskrise ist eine Folge der Banken- und Finanzkrise. Der verantwortungslose Umgang mit Geld und die Gier rasch hohe Gewinne erzielen zu wollen, hat vielen Banken das Genick gebrochen. Um sie zu retten, musste der Staat „als Retter in der Not“ einspringen. Aus der Sicht des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes müssen die Banken jetzt wieder zu ihren Wurzeln zurück. Dazu gehört auch das klassische Kreditgeschäft. Die Realwirtschaft muss in den Fokus der Banken rücken. Daher soll es für Selbstständige möglich sein, an jedem Bankschalter leistbare Kredite mit öffentlicher Haftung zu erhalten. Die Abwicklung der Kreditvergabe muss unbürokratisch und die Gegenleistungen für die Selbstständigen müssen so überschaubar sein, dass auch jene, die keine Privatbürgen haben, zu Kredite kommen. 

    EPU-Weiterbildungsfonds


    Weiterbildung, die muss sich ein EPU erst leisten können: Ein-Personen-Unternehmen stehen besonders unter Druck: eine(r) für alles. Große Summen bleiben kaum übrig. Die bräuchte man aber, um in die eigene Weiterbildung zu investieren. Daher setzt sich der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband für eine neue Form der Unterstützung ein: einen EPU-Weiterbildungsfonds, der für die Kosten aufkommt. Damit auch EinzelkämpferInnen bestens für den Wettbewerb gerüstet sind.

    Individuelles GründerInnencoaching 

     
    Geschäftspläne, Steuern, Rücklagen, MitarbeiterInnen, Lohnnebenkosten, Marketing, Förderungen, Kredite, Betriebsausgabenabsetzbeträge, Kundenbetreuung, Sozialversicherung, etc. – Wer heute ein Unternehmen gründen möchte, ist mit einer Vielzahl von offenen Fragen konfrontiert. Dass EPU und KMU andere Antworten brauchen als Konzerne ist klar. Die WKO bietet Services für GründerInnen an. Der SWV fordert aber eine Verbesserung und eine stärkere Anpassung an die individuellen Bedürfnisse der EPU, anstatt schablonenhaft über sie drüberzufahren. Auf jeden Gründer und jede Gründerin wird individuell eingegangen, anstatt ihm oder ihr nur eine Brochüre in die Hand zu drücken. Genau das macht eine gute Interessensvertretung aus. Der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband ist die starke Interessensvertretung der EPU und KMU. Er kennt die Probleme und vertritt die Interessen dieser dynamischen Gruppe von Menschen, die das Rückgrat der österreichischen Wirtschaft darstellen.

    Über 50 % der Unternehmen sind EPU - aber keine repräsentativie Vertretung in der WKO

     
    EPU sind nach wie vor in den Gremien der Wirtschaftskammer unterrepräsentiert - obwohl sie mehr als die Hälfte aller Unternehmen ausmachen. Wir fordern daher EPU Beauftragte, die für mehr Mitsprache bei der Festlegung von Grundumlagen sorgen - denn schließlich sind es die Beiträge der EPU, die mehr als die Hälfte der Grundumlagen ausmachen.

    Unternehmerinnen brauchen ein flexibles Kinderbetreuungsangebot

     
    Der Anteil der weiblichen EPU ist in manchen Branchen besonders hoch: Wir als Interessensvertretung treten für die Bereitstellung flexibler Kinderbetreuungseinrichtungen mit längeren Öffnungszeiten ein – angepasst an die Bedürfnisse von Unternehmerinnen und fordern den raschen Ausbau ganztägiger Schulformen und Nachmittagsbetreuung - denn Unternehmerin sein ist kein Halbtagsjob.

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