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Wirtschaftsparlament: Weitere Entlastungen für KMU gefordert

Wien (APA) - Die Sitzung des heutigen Wirtschaftsparlaments wurden beherrscht von Themen zur Entlastung von kleinen und mittleren Unternehmen. Maßnahmen zur Sicherung der heimischen KMU-Struktur, forderte Peter Haubner, Fraktionsführer des Österreichischen Wirtschaftsbund.

Der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband verlangte Maßnahmen gegen die Kreditklemme der KMU und Einpersonenunternehmen, hieß es am Donnerstag in einer Aussendung der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) anlässlich des Wirtschaftsparlaments, dem früheren Kammertag.

   Der vom Österreichischen Wirtschaftsbund eingebrachten Antrag zur Entlastung und Ankurbelung der kleinen und mittleren Unternehmen wurde mehrstimmig angenommen. Der Antrag enthielt unter anderem Forderungen zur Einführung eines Handwerkerbonus und einer Investitionsprämie, einfacherer Lohnverrechnung und Senkung der Lohnnebenkosten, Erleichterung der Betriebsnachfolge sowie einer Anpassung der Lehrstellenförderung.

   Der vom Sozialdemokratischen Wirtschaftsverband eingebrachten Antrag für Maßnahmen gegen die existenzbedrohende Kreditklemme der KMU und Einpersonenunternehmen (EPU) wurde in abgeänderter Form mehrheitlich angenommen.

   Der Antrag des Ring Freiheitlicher Wirtschaftsreibender, dass unentgeltlich aushelfende Familienmitglieder und Ehepartner generell von einer Sozialversicherungsanmeldung ausgenommen werden, wurde mehrheitlich angenommen. Die Forderung nach einer Einführung eines 'Blum Bonus neu' wurde aber mehrheitlich abgelehnt.

   Die Forderung der Grünen Wirtschaft nach massiver Liberalisierung und grundlegender Überarbeitung der Gewerbeordnung wurde vom Wirtschaftsparlament mehrheitlich abgelehnt. Der ursprünglich von der Grünen Wirtschaft eingebrachte Antrag zur Lockerung der fremdenpolizeilichen Auflagen für Exportbetriebe wurde in abgeänderter Form ebenso mehrheitlich angenommen wie ein Gegenantrag zur Pensionsreform und die Forderung nach Wochengeldbezug für Selbstständige.

APA0537 5 WI 0239               Siehe APA0437/26.11   Do, 26.Nov 2009
Konjunktur/Wirtschaftspolitik/Wirtschaftskammer

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